Guten Tag,
Was hat sich in der Projektarbeit bewährt? Wo gibt es Potenzial zur Verbesserung?
Mit dieser Befragung soll eine fundierte Grundlage geschaffen werden, um gezielt weiterzuentwickeln und Bestehendes zu sichern. Nicht alles muss grundsätzlich verändert werden.
Im 1. Teil des Fragebogens geht es um die Erfassung von Fakten und Einschätzungen zur aktuellen Situation. Doch die Projektarbeit steht und fällt mit den Menschen im Projekt bzw. Unternehmen. Deshalb sind Ihre persönlichen Gedanken, Erwartungen, aber auch Bedenken wichtig. Nutzen Sie dafür bitte den 2. Teil.
Die Fragen wurden so aufgebaut, dass unterschiedliche Bereiche der Projektarbeit berücksichtigt werden.
Da mir Ihr Unternehmen aktuell nur auf Basis erster Gespräche bekannt ist, können einzelne Fragen oder Antwortmöglichkeiten nicht vollständig passgenau sein. Nutzen Sie in diesem Fall bitte die Freitextfelder oder den abschließenden Abschnitt für eigene Ergänzungen. 
Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Mitwirkung.
Ich freue mich auf unser Treffen vor Ort, wo wir dann gemeinsam in die Arbeit starten. 
René Winter

Fragebogen - Eigene Projekte

Fragebogen PL Eigene Projekte
Die interne Bedarfsermittlung ist bei Eigenprojekten (Sanierungen, Modernisierungen und Neubau) die wichtigste Phase. Hier muss geklärt werden: Was genau wird gebaut? Warum machen wir das? Welchen Nutzen hat es? Ohne ein klares Programm entstehen später oft Probleme bei den Kosten oder der Qualität. In diesem Feld prüfen wir, wie genau die Ziele in Ihren Projekten definiert sind.
1.1: Gibt es für eigene Projekte ein klares, schriftliches Leistungsprogramm (Funktionen, Standards)?
1.2: Ist der geplante Nutzen (Benefit) des Projekts explizit definiert und bekannt?
1.3: Wird die tatsächliche Nutzenrealisierung nach Projektabschluss systematisch überprüft?
Wer ist der interne Auftraggeber und wer ist der Bedarfsträger (die Fachabteilung, die das Ergebnis nutzt)? Wenn diese Rollen vermischt werden, entstehen oft unklare Abnahmen oder Konflikte bei den Anforderungen. Dieses Feld prüft, ob die Zuständigkeiten zwischen Technik, Verwaltung und den späteren internen Nutzern getrennt sind.
2.1: Sind die internen Rollen (Auftraggeber, Projektleiter, Bedarfsträger/Fachbereich) eindeutig voneinander abgegrenzt?
2.2: Sind die Entscheidungswege für Änderungen und Freigaben verbindlich festgelegt?
Auch interne Projekte benötigen ein aktives Management der drei Zielgrößen. Ein strukturiertes Nachtragsmanagement gegenüber externen Firmen ist hier besonders kritisch.
3.1: Werden Kosten, Termine und der Leistungsfortschritt aktiv und regelmäßig gesteuert?
3.2: Existiert ein funktionierender Prozess für den Umgang mit Nachträgen und Zusatzleistungen?
3.3: Wird die Qualität der technischen Ausführung systematisch (z.B. durch Abnahmen/Tests) abgesichert?
Ressourcenkonflikte zwischen den Projekten sind an der Tagesordnung. Dieses Feld prüft die Transparenz über die gesamte Projektlast.
4.1: Besteht eine vollständige Übersicht über alle laufenden Projekte?
4.2: Gibt es ein klares Verfahren zur Priorisierung bei Ressourcen-Engpässen?
Ein zentrales Archiv für alle Projektunterlagen verhindert Wissensverlust und sichert die Gewährleistung.
5.1: Gibt es ein zentrales Ablagesystem, in dem alle Projektunterlagen (z. B. Pläne, Verträge, Protokolle, Schriftverkehr) auffindbar sind?
5.2: Sind die Besprechungsergebnisse und Festlegungen mit Externen strukturiert dokumentiert?
Die Qualität der Vergabe entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. Unklare Leistungsbeschreibungen führen direkt zu Nachträgen.
6.1: Sind die Leistungsbeschreibungen für externe Planer und Firmen präzise genug?
6.2: Sind die Verträge eindeutig bezüglich Leistungsumfang und Gewährleistung?
Veränderungen im Projektmanagement lösen oft gemischte Gefühle aus. Dieses Feld nutzt offene Fragen, um den Auslöser, die aktuelle Notwendigkeit und die Erwartungen an die Veränderung im Detail zu erfassen.
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